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Mai
04

Online Telefonnummern – Verifizierung

Immer häufiger findet sich im Internet bei der Erfassung von Userdaten eine Telefonnummern-Validierung (call verify). Einsatzgebiete hierfür sind Anwendungen, Onlineshops, Communities oder Ähnliches, das wohl bekannteste ist Google Local! Auch hier kann der Eintrager eines Brancheneintrags für Google Maps zur Verifizierung seiner Identität eine Telefonnummernverifizierung wählen.

Eine Telefonnummernvalidierung entspricht im Prinzip dem Douple Opt In zur Validierung von E-Mail Adressen. Hierdurch soll ausgeschlossen werden, dass falsche oder dritten gehörende Mailadressen bzw. Telefonnummern bei der Eingabe von Benutzerdaten verwendet werden. Ein wichtiges Instrument zur Einhaltung des Datenschutzes vor allem bei Verwendung der Daten zu Werbezwecken, wie beispielsweise einer Newsletteregistrierung oder der Angabe einer Telefonnummer bei Aufforderung zu einem Callcenterrückruf. Aber auch viele Shopbetreiber, die die Telefonnummer des Kunden benötigen, um z.B. einen Liefertermin zu vereinbaren, werden dankbar sein, wenn sie sichergehen können, dass sich bei der Eingabe der Telefonnummer keine Tippfehler eingeschlichen haben.

Die Validierung läuft in der Regel wie folgt ab:

  1. Der User gibt seine Telefonnummer in ein Registrierungsformular ein.
  2. Per SMS oder Sprachcomputer wird eine Zahlenkombination (Passwort) an die angegebene Nummer gesendet.
  3. Der User muss den erhaltenen Code in ein Onlineformular eingeben.
  4. Das System vergleicht gesendeten mit eingegebenem Code.
  5. Stimmen die Codes überein, gilt die Nummer als Verifiziert.

Anbieter

Die Technik zur Durchführung einer solchen Validierung, also der Ausführung eines Anrufes durch einen Sprachcomputer bzw. das Senden einer SMS, stellen Drittanbieter zur Verfügung. Hierbei wird pro erfolgreichem Anruf bzw. SMS eine Gebühr im Centbereich fällig, die natürlich vom Anbieter sowie von der verbrauchten Menge abhängt – in der Regel gibt es hier Mengenstaffeln.

einige Telefon-Verifizierungs-Anbieter:

einige SMS-Versand-Anbieter:

Schnittstellen

Sobald ein Anbieter ausgewählt wurde, muss das eigene Portal oder der eigene Onineshop durch eine Schnittstelle/ Erweiterung „erlernen“ mit dem System des Dienstleisters zu kommunizieren.

Für die Shopsoftware OXID eShop programmiere ich augenblicklich selbst eine entsprechende Schnittstelle zum Anbieter 12check, die sowohl für die professional als auch die enterprise Version verfügbar sein wird. Die Schnittstelle entsteht im Auftrag von 12check selbst. Nach Fertigstellung (vorraussichtlich Mitte Mai 2008) wird es die Erweiterung kostenlos und offiziel bei 12check zum Download geben.
Hierfür wird es eine umfassende Backendkonfiguration geben, in der zum Beispiel einstellbar ist, ab welchen Warenkorbwert, für welche Benutzergruppen oder für welche Bezahlmethoden das System eine automatisierte Telefonnummern – Verifizierung vornehmen soll…

Apr
10

Marketing mit OXID eFire

OXID eFire LogoOXID eFire ist die neue E-Commerce Plattform von OXID eSales, dem Shopsoftwareabieter aus Freiburg. Das Grundprinzip ist folgendes: Über eine Schnittstelle zieht sich der eFire Server sämtliche Produktdaten des angebundenen Oxid Shops. Von dort aus exportiert der eFire Server die Daten zu den verschiedensten Preisvergleichen, Affiliate Partnern etc. Über einen Administrationsbereich kann der Shopbetreiber die einzelnen Exporte genau filtern und sich in Verbindung mit der Nutzung des Tracking Tools Econda Statistiken zum Erfolg der Kampagnen ansehen.

Die gesamte Abrechnung aller Werbeformen erfolgt über das Prepaid eFire Konto, also Konto aufladen, Werbemix buchen, alle Klickgebühren etc. werden vom eFire Konto des Shops abgezogen – zzgl. einer kleinen Provision für OXID.

Klingt meiner Meinung nach vor allem für Shopbetreiber, die nicht viel Zeit in Technik und Analyse für das Online Marketing investieren möchten, nach einer komfortablen Lösung zur Erreichung einer guten Basis im Online Marketing. Der „Shopconnector“ ist schnell installiert, und der Rest läuft eigentlich weitgehend automatisch. Für mich ist vor allem interessant, ob die Analysefunktionen und Möglichkeiten zur Exportoptimierung professionellen Ansprüchen genügt.

Da OXID eFire noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch nicht viele Erfahrungen damit.
Daher habe ich mich zusammen mit meinem Team von FATCHIP dazu entschlossen, selbst ein paar Erfahrungen mit eFire zu sammeln und einige Testläufe mit einem der von uns betreuten OXID Shops durchzuführen. Mehr davon, sobald es ein paar Erfahrungen gibt!

Mrz
31

Onlineshop Kampagnentracking

KampagnentrackingEine gute statistische Erfassung des Erfolgs oder Misserfolgs einzelner Werbemassnahmen (Kampagnen) ist unerlässlich, sobald man als Shopbetreiber mehr als ein paar EUR monatlich für Online Marketing ausgibt. Dabei ist es gleich, ob es sich um Preisvergleiche, Google Adwords, Bannerkampagnen, Newsletter oder was auch immer handelt. Jede Kampagne, die Kosten verursacht, muss auch nachverfolgt werden, um deren Wirksamkeit zu analysieren.

Der erste Schritt zum Tracking ist die Auswahl einer geeigneten Statistiksoftware. Hierbei spielen sowohl die Qualität, als auch der Preis eine entscheidende Rolle. Zur Auswahl stehen natürlich etliche Tools, 3 der bekanntesten sind Etracker, Google Analytics und Econda. Alle drei bieten ausreichende Features zur Analyse der üblichen Kampagnen. Zum Tracking werden durchweg Parameter, die an die URL des Werbelinks angehängt werden, verwendet.

Das funktioniert so: Will ich eine Bannerkampagne zu Ostern machen, die auf die Startseite meines Shops linkt, binde ich anstelle von
www.meineshopdomain.de
den Link
www.meineshopdomain.de?campaign=ostern2008
in das Banner ein. Schon kann die Statistiksoftware alle Besucher, die über diese Bannerkampagne auf den Shop gelangen, der Kampagne Ostern 2008 zuordnen. Die Statistiksoftware macht es nun möglich, den durch diese Besucher generierten Warenkorbumsatz anzuzeigen. Unter Einbeziehung der Kosten, die für die Marketingmassnahme entstanden sind, läßt sich nun der ROI (Return of Investment) und damit der Erfolg der Kampagne berechnen.

Der grosse Vorteil von Google Analytics im Vergleich der 3 Anbieter liegt darin, dass die Nutzung der Software komplett kostenlos ist. Etracker überzeugt durch detailliertes Tracking und überaus übersichtliche Darstellung der wichtigen Kennzahlen, bietet jedoch erst ab der 99 EUR/Monat Variante Kampagnentracking an. Econda als kleinster der drei Anbieter zeichnet sich dagegen durch persönlichen Service und die Möglichkeit, individuelle Anpassungen an der Software vorzunehmen, aus. Preislich geht es bei Econda ab 59,- EUR/Monat los, und hier sind alle Features enthalten. Teurer wird es sowohl bei Etracker als auch bei Econda ab einer gewissen Menge von monatlichen Pageimpressions.

Meine persönliche Vorgehensweise ist folgende: Zum Start eines Projektes wird meist Google Analytics integriert, um die Fixkosten in den ersten Monaten, in denen meist eh noch nicht viel passiert, gering zu halten. Sobald der Shop dann ordentlich eingerichtet ist und alle anfänglichen Hürden genommen sind, steigt in der Regel das Marketingbudget. Sobald die monatlichen Kosten für Onlinemarketing etwa 500 EUR überschreiten, empfehlen wir unseren Kunden den Wechsel zu Econda oder Etracker. Econda bietet vor allem in Kombination mit Onlineshops von OXID eSales einige Vorteile, vor allem die bereits fertige Schnittstelle und die Integration in OXID eFire, das Marketing-Portal für OXID Shops. Ansonsten ist Etracker auch immer eine gute Wahl.

Mrz
14

Onlineshop Hosting

Immer wieder stellt sich die Frage, welches Hosting für einen Onlineshop geeignet ist. Welcher Provider ist der richtige? Brauche ich einen eigenen Server, oder genügt „shared Hosting“? Wieviel Transfervolumen benötige ich in etwa? Worauf muss ich achten?

Grundsätzlich ist natürlich die massgebliche Grösse zur Auswahl des Hostings die Besucherzahl, die auf dem Shop zu erwarten ist. Ein Shop ohne Besucher hat natürlich keine Anforderungen, ein richtig florierender Onlineshop mit einer ordentlichen Produktauswahl kann auch mal 8 oder 16 eigene Server benötgen.

Aber um eine Größenordnung für einen neuen Shop zu geben: Selbst kleine Shops mit wenigen Besuchern laufen auf sogenannten Shared Hosting Systemen, bei denen sich mehrere Kunden und Websites einen Server teilen, meistens zäh und schwerfällig. Ladezeiten sind nicht nur eines der neueren Kriterien von Google zur Bewertung von Websites, sondern auch massgeblich für den Userkomfort und damit das Kaufverhalten wichtig.
Deshalb empfehle ich in der Regel einen eigenen Server für ein ambitioniertes Shopprojekt. Für die Startphase reicht dabei normalerweise schon ein kleiner Server, den es z.B. bei 1und1 schon ab 69,- EUR monatlich gibt, für ein Shopsystem wie OXID eShop oder ein XT-Commerce oder Ähnliches aus. Legt man Wert auf individuelle Konfigurationsmöglichkeiten oder umfassendren Ausfall Support sollte man speziellere Dienstleister wie Profihost, Netbuild oder allInkl nutzen, bei denen Server so ab etwa 150,- EUR monatlich losgehen.
Macht man natürlich mit viel Videomaterial oder grossem Werbebudget die Anforderungen größer, kann man auch schon mal etwas Größeres benötigen.

Da sich in der Regel kein Shopbetreiber mit PHP Sicherheitsupdates etc. plagen möchte empfiehlt sich immer ein managed Server, bei dem der Provider das Updaten der Software übernimmt, im Vergleich zum Root Server, bei dem man alls selbst machen muss.

Ein eigener Server bringt eigentlich so gut wie immer (ausser bei Strato) alles mit, was so ein Shopsystem so braucht: MySQL Datenbanken, PHP, Cronjobs, SSH Zugänge, FTP Zugänge, SSL-Zertifikat, Mailaccounts, Domains, Konfigurationsoberfläche (z.B. Confixx) und genügend inklusive Traffic fürs erste halbe Jahr.

Mrz
08

CEBIT Besuch

080308_cebit_200hb.pngGestern um 7:30 in Berlin gestartet haben wir gegen 10:30 endlich die Eingangskontrolle zur Cebit hinter uns gelassen, nachdem wir die unglaubliche Parkgebühr von 7 EUR abgedrückt hatten.
Unser erstes Ziel war der Vodafon Stand, doch der war aufgrund einer riesigen Menge an Besuchern auf dem langen Weg durch die Messehallen nicht unbedingt einfach zu erreichen.
Vor allem die Hallen mit neuer PC Hardware etc. waren natürlich voll von Endkunden, die Goodies abstauben wollen.

Von Vodafon liessen wir uns das neue, wirklich erstaunliche Tool Otello 4242 demonstrieren. Otello ist ein Dienst, der z.B. Sehenswürdigkeiten auf Handyfotos erkennt und dann Zusatzinfos und Bescheibungen zu den fotografierten Sehenswürdigkeiten angibt. Funktioniert natürlich nur, wenn Vergleichsbildmaterial des fotografierten Objektes auf dem Vodafon Server hinterlegt ist.
Vodafon interessiert sich daher für die Aufnahme unserer Bartime.de Locationdaten und Fotos von einigen tausend Veranstaltungslocations in Deutschland in das System.
Ich bin gespannt, wann Vodafon die Koops mit Facebook etc. startet und Personenfotos in das System integriert… wär doch lustig, man fotografiert jemanden auf der Strasse und kann sich von Vodafon sagen lassen, wer das ist 🙂 Mal sehen, was der Datenschutz dazu sagt…!

Im Anschluss sind wir rüber in die Halle 5 gewandert und haben uns die Themenbereiche E-Commerce und Content Management angesehen. Erstaunlich, wie viele Anbieter es hier gibt…
Dann ging es natürlich auf den ebenso in Halle 5 angesiedelten Stand von Büroware (Warenwirtschaft) und OXID eSales, wo wir einige Zeit verbrachten.Ich habe alte Bekannte aus dem OXID Team wiedergetroffen und auh den Vostandsvorsitzenden Roland Fesenmayr kennengelernt.
Unter anderem ging es um die Nutzung von Paynova als Kreditkartenzahlungsdienstleister für OXID Shops, denn ich habe letztes Jahr eine Schnittstelle hierfür programmiert, und diese erfüllt alle Auflagen an die neuesten PCI Sicherheitsanforderungen.
Weiterhin haben wir uns eine ausführliche Einführung in OXID-eFire, die neue Marketingplattform von OXID, geben lassen und ich kann sagen, dass ich das System gut finde – es braucht nur noch mehr Partner, damit es andere Marketingmassnahmen vollständig ersetzen kann.
Ebenfalls haben wir am Stand einige Einblicke in die Warenwirtschaft Büroware bekommen, die super mit den OXID Shops zusammen arbeitet und auch sonst einen sehr flexiblen und durchdachten Eindruck macht.

Vom Hoster Profihost gabs als Messegoodie noch ein Shared Hosting Paket im Wert von 39 EUR monatlich mit MySQL DB und allem drum und dran für ein Jahr kostenlos! Nicht schlecht.

Mrz
06

Onlineshop Marketing Maßnahmen

So, jetz aber mal ein bißchen was aus der Praxis: Mit FATCHIP, der E-Commerce Agentur, von der ich einer der Gesellschafter bin, betreuen wir einige Onlineshopbetreiber im Bereich E-Commerce und natürlich Online Marketing.

Da vor allem kleinere Shopbetreiber, die einen Onlineshop als Ergänzung zum Ladengeschäft „nebenher“ betreiben, Neulinge in der Welt von Adwords, TKPs, Relevance und Search Engine Optimization sind, möchte ich mit der folgenden Zusammenfassung die üblichen Marketingmassnahmen zur Verkaufsförderung in Onlineshops vorstellen und einen kurzen Überblick über die Unterschiede geben.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man die Arbeit an der Verbesserung der Performance des eigenen Onlineshops in den Ergebnislisten der Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Microsoft Search. Dabei geht es darum, bei relevanten Suchbegriffen möglichst weit vorne in den Suchergebnislisten zu stehen und möglichst viele Besucher auf den eigenen Onlineshop zu lenken, um die Verkaufszahlen zu erhöhen.

Die eigentliche Arbeit der Agentur besteht aus Verbesserung des Onlineshops nach Kriterien der Suchmaschinenroboter, ganz viel Analyse und Statistikauswertung sowie dem Aufbau von eingehenden Links, die die Suchmaschinen von anderen Websites auf den Shop lenken.

Da diese Optimierung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und der Erfolg von zahlreichen Faktoren abhängig ist werden Suchmaschinenoptimierungsleistungen von Agenturen meistens erfolgsabhängig, zum Beispiel durch eine Provision pro über Suchmaschinen generierte Besucher, vergütet.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Die meisten Suchmaschinen zeigen nicht nur die Ergebnisse der Suche des eigenen Roboters an, sondern neben oder zwischen den Suchergebnissen auch kostenpflichtige Anzeigen. Die wichtigste Stelle in Deutschland, um als Shopbetreiber Anzeigen in den Suchmaschinen zu schalten, sind die Google Adwords.

Das funktioniert so, dass man Suchbgriffe definiert, bei denen ein bestimmter Anzeigetext mit einem Link auf den eigenen Shop angezeigt werden soll. Pro Klick zahlt man dann eine Gebühr, die je nach Konkurrenzlage und Branche zwischen 5 Cent und 5 EUR liegt, alo recht stark variieren kann. Um hier kein Budget zu „verpulvern“ bedarf es also der richtigen Auswahl von Keywords und vor allem den richtigen Limiteinstellungen für Aneigenkosten. Wichtig ist natürlich, dass der Anzeigentext so gut ist, dass der Besucher, für den man eine Klickgebühr bezahlt, auch das findet, was er suchte – und kauft. Der Vorteil von SEM zu SEO ist, dass die Massnahme im Prinzip sofort ihre Wirkung zeigt, wo es bei der Suchmaschienenoptimierung unter einigen Monaten keine sichtbaren Ergebnisse gibt. Langfristig ist jedoch SEO meist günstiger. In der Praxis passiert in der Regel ein Mix aus verschiedensten Massnahmen.

Die Betreuung der Adwordskampagnen duch eine Agentur kostet in der Regel prozentual (z.B. 15%) vom verwalteten Anzeigenbudget.

Preisvergleiche

Das Netz bietet zahlreiche Besucherstarke Preisvergleichsportale wie http://www.billiger.de, http://www.froogle.de, http://www.shopping.com und so weiter. Verschiedenste Shopbetreiber laden ihre Produkte (in Form von CSV Dateien, ähnlich Excel Tabellen) auf die Portale hoch und Besucher können für ein bestimmtes Produkt die Preise verschiedener Shops vergleichen.

Auch hier berechnen die Preisvergleichsportale in der Regel eine Gebühr pro Klick. Diese Marketigform bringt oft eine hohe Besucherzahl zu annehmbaren Kosten, muss aber gut gemacht sein, damit die Informationen über das eigene Angebot in der verschiedenen Prtalen so gut dargestellt wird, dass wirklich möglichst nur User darauf klicken, die das Produkt dann auch kaufen.

Die Arbeit der betreuenden Agentur besteht hierbei aus der initialen Integration in die einzelnen Portale, also der Programmierung und Konfiguration eines entsprechenden Exports, Bereitstellung von Shoplogos etc. in passende Größen für gute Darstellung und so weiter, und der dauerhaften Überwachung, Auswertung und Optimierung. Man könnte z.B. feststellen, dass eine bestimmte Produktkategorie in einem Portal gut läuft und in einem anderen schlecht (vielleicht wegen der Zielgruppe des Portals), dann würde man in dem guten Portal das Budget erhöhen und in dem schlecht laufenden verringern. So kann unheimlich viel Marketingbudget sinnvoller eingesetzt oder eingespart werden. Natürlich ändern auch die Portale hin und wieder ihre Importformate oder fügen neue Optionen hinzu, die dann entsprechen vom Shop neu genutzt werden können.

Affilinetzwerke

Das Affiliprinzip beruht darauf, dass ein Shopbetreiber jedem, der es veröffentlichen möchte, ein Banner oder seine Produktdaten zur Verfügung stellt, und mit einer Umsatzprovision bei Sales vergütet. Dazu gibt es Plattformen wie http://www.affili.net, http://www.superclix.de oder http://www.zanox.de, auf denen Händler Ihre Werbemittel mit einer Angabe zur Provisionshöhezur Verfügung stellen, und Betreiber von Portalen oder Communitys am Partnerprogramm teilnehme können.

Die Aufgabe der Agentur besteht in der ständigen Bereitstellung von aktuellen und saisonallen Werbemitteln in aller Form und wieder der Überwachung, Auswertung und Optimierung des eingesetzten Budgets.

Newslettermarketing

Mit die beste Conversion Rate bei vergleichsweise geringen Kosten birgt der Newsletterversand an registrierte Empfänger. Daher ist es von beginn an zu empfehlen, zumindest die Möglichkeit zur Registrierung zum Newsletter anzubieten, um Adressen von Interessenten zu sammeln.

Virale Kampagnen

Aktuell reden alle über virale Kampagnen, Onlinewerbeformen wie elfyself oder Youtube Videos lösen regelrechte Hypes aus. Eine Kampagne, die auf der sogenannten Mund zu Mund Propaganda basiert und eben diesen unkonventionellen Ansatz sucht, muss gut durchdacht sein und vor allem ein besonderes Element, was zur Diskussion oder Weiterempfehlung führt, beinhalten. Die Idee dahinter macht den Erfolg aus. Planbar ist die Wirkung jedoch nur sehr schwierig.

Pressearbeit

Worüber in Zeitschriften, im Fernsehen oder auf anderen Websites berichtet wird, zieht natürlich auch immer Besucher und Kunden an. So ergab z.B. eine Userumfrage bei http://www.luxusbabe.de, der von uns betreuten Online Boutique für Handtaschen und Handtaschenverleih, dass 70% der Befragten angaben, über einen Bericht in einem Printmedium auf die Seite gekommen zu sein.

Gute PR Agenturen sind natürlich auch in das Marketingbudget einzuplanen, der Aufwand und Erfolg der Kampagnen ist aber auch wesentlich von der Shopidee bzw. dem Produktangebot im Shop abhängig – entsteht ein Hype darum wie im Fall des Luxusbabe Handtaschenverleihs, läuft die Pressearbeit fast von alleine.

Offlinewerbung

Nicht unerwähnt aber nicht weiter erläutert werden soll natürlich die Möglichkeit, auch Onlineshops mit klassischen Methoden wie Plakaten, Printanzeigen, Flyern oder Mailings zu bewerben… besonders beim Aspekt Kundenbindung nicht zu unterschätzen!

Mrz
03

Cebit 08 Besuch am kommenden Freitag

Nicht dabei ist dieses Jahr auf der CEBIT 2008 zum Beispiel Nokia, ich aber werde am Freitag, den 3.7. nach Hannover fahren, um mir die neuesten Trends des digitalen Business anszusehen.
Das Ausstellungsprogramm teilt sich in Business Solutions, Public Sector Solutions, Home + Mobile Solutions, Technology + Infrastructure und Sonderveranstaltungen. Verteilt auf die 27 Messehallen ist das natürlich an einem Tag nicht zu schaffen, darum werde ich mich auf den Bereich online und E-Commerce konzentrieren. Das Thema mobile wird auch zunehmend spannender.
Termine habe ich bereits mit OXID eSales und Vodafone vereinbart, um über Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen. Von OXID habe ich zu meiner Freude auch ein paar Freikarten für die Messe bekommen.

Jetzt heisst es also das Vistenkartenetui frisch befüllen und viel Platz für Prospekte im Handgepäck einplanen!

Feb
25

OXID eShop Social Bookmark Modul

Als erstes möchte ich von dem neuen Modul erzählen, welches ich für die Shopsoftware OXID eShop geschrieben habe und natürlich Open Source zur Verfügung stelle.

Normalerweise ist das etwas problematisch mit OXID und dem Thema Open Source, da das eine komerzielle Software ist und die eigentlich nur in verschlüsselter Version verfügbar ist. Bei diesem Modul wird aber alles in den Templates erledigt, da ist nur etwas Smarty und Javascript nötig, und die Templates sind bei OXID standardmäßig offen.

Also das Social Bookmarks Modul trifft genau wie dieser Blog das Ziel, das „Web 2.0“ leben zu lassen. Was ich mir genau darunter vorstelle, werde ich auch mal in diesem Blog beschreiben… Es blendet in den Shopsystemen von OXID die üblichen Social Bookmark Icons zu Mr. Wong, Facebook und so weiter ein, damit die Mitglieder der Dienste die Seite einfacher bookmarken können. Fatalerweise gibt es diese Funktion auf hendrikbahr.de noch nicht, wird aber nachgeholt!

Mit der Fertigstellung des Moduls kam die Frage, auf welchem Weg man es am besten zum Download stellt. Ich habe mich für Code.Google entschieden, was mit sourceforge.net zu vergleichen ist. Google bietet Anbietern von Open Source Sotware dort ein paar hundert Megabyte Speicherplatz und eine Platform zum Hosting Ihrer Software. Die Arbeit damit hat mir viel Spass gemacht, das System ist ziemlich durchdacht und einfach zu bedienen. Man bekommt ein SVN Repository für die Versionskontrolle, die Möglichkeit .zip und andere Files zum Download anzubieten, ein Wiki für umfassende Dokumentation des Moduls, eine Mailingliste und ein Ticketsystem, mit dem User der Software Bugs und Feature Requests posten können. Dazu kann man noch eine Diskussionsgruppe eröffnen und andere User zu Projektmitgliedern mit unterschiedlichen Rechten machen – Gruppenarbeit leicht gemacht.

Wie bei den meisten Google Neuentwicklungen steht natürlich „beta“ drüber, und prompt gabs einen Fehler bei der Benutzerverwaltung. Und just, als ich der Doku den Feinschliff geben wollte, konnte ich nicht mehr auf mein Projekt zugreifen. Klar hab ich mich darüber geärgert und gleich ein Ticket im GoogleCode Ticket System geschrieben… Da war ich natürlich nicht alleine mit dem Problem, aber hattet Ihr schon einmal den Status „critical“ bei Google mit Eurem Problem? 😉 Ein paar Stunden später war das Problem gelöst und seitdem funktioniert es super.

Das OXID eShop Social Bookmarks Modul gibt es bei Code.Google unter http://code.google.com/p/oxid-modul-social-bookmarks/