Schlagwort-Archiv: open source

Dez
24

Update für WordPress Social Bookmark Plugin

Wordpress Social Bookmark PluginGestern habe ich die Version 1.2.0 für das von mir Open Source zur Verfügung gestellte WordPress Social Bookmark Plugin (auch zu sehen in diesem Blog in der rechten Spalte) veröffentlicht. Neu hinzugekommen ist der Social Bookmark Service Weblinkr. Hier können persönliche Linksammlungen nach Tags sortiert angelegt werden, die unabhängig vom verwendeten Computer von überall her erreichbar sind.

Weblinkr ist vergleichbar zu dem Dienst Mr. Wong, bietet aber eine interessante (kostenpflichtige) Version für Unternehmen und Arbeitsgruppen an, bis hin zur Installation im firmeneigenen Serverschrank. Die Weblinkr Business Version verbindet eine einfache und schnelle Dokumentation von internen und externen Dokumenten und Ressourcen mit einer leistungsfähigen Suchmaschine. Die „normale“ Version von Weblinkr ist natürlich kostenlos.

Mehr zum WordPress Social Bookmark Plugin

Download des Plugins auf wordpress.org

Nov
11

Payment Schnittstelle für OXID Community Edition

OXID Paynova SchnittstelleSoeben ist die neue Version der OXID Paynova Schnittstelle zur Abwicklung von Kreditkartenzahlungen, Giropay und IDeal für die neue OXID Community Edition 4.0 fertig geworden!

Paynova ist internationaler Anbieter von Online Bezahldiensten. Nur über Paynova können Shopbetreiber mit PCI zertifiziertem Sicherheitsstandard 21 unterschiedliche Zahlungsarten in 12 Sprachen abwickeln. Auch Konsumenten können einen Paynova Account anlegen, um Transaktionen im privaten Bereich zu senden und zu empfangen.

Die Schnittstelle erlaubt Zahlungsabwicklung von Zahlungen mit Giropay, Ideal, VISA, MasterCard, American Express und Diners Club. Die Erweiterung für die Open source Edition von OXID wird ebenfalls komplett Open Source vertrieben und analog zum Shopsystem unter der GNU v3 Lizenz vertrieben. Für die Community Edition wird ausschließlich eine Setup Fee seitens Paynova für die Einrichtung des Shopbetreiber-Kontos fällig.

Die Schnittstelle für die professional Edition ist wahlweise verschlüsselt oder mit offenem Quelltext erhältlich, die Enterprise Version ausschließlich verschlüsselt.

Hier gibt es mehr Informationen und Hinweise zu Bezugsmöglichkeiten:
OXID Paynova Schnittstelle

Nov
03

VMware image für Magento

Wer schon einmal das Shopsystem Magento installiert hat, weiss wovon die Rede ist, wenn von strengen Systemanforderungen die Rede ist. Alexander Steireif hat daher ein komplettes VMware Installationspaket mit einem korrekt konfigurierten Webserver sowie einer laufenden Magento Installation auf Basis von Ubuntu geschrieben und bietet dieses kostenlos zum Download an.

Hier gehts zur Installationsanleitung und zum Download

Apr
21

Magento Shopsoftware Testbericht

Magento ShopsoftwareMagento ist die neue Open Source Shopsoftware am Händlerhimmel. Viel gepriesen und auf dem Zend Framework basierend weckte der Neuling mein Interesse und ich habe mich einmal näher mit dem Projekt auseinandergesetzt.

Erster Eindruck

Die Magento Website kommt saubergestylt in schickem und zeitgemässem Design daher. Dafür, dass das Produkt sehr neu ist, ist es hervorragend präsentiert. Gut gemachte Produktvideos zu Frontend und Adminbereich machen Lust auf mehr. Natürlich fehlen auch die üblichen Elemente wie Wiki, Dokumentation, Community und Entwicklerforum nicht – allerdings sind diese noch nicht ganz so stark gefüllt wie bei der älteren Konkurrenz, z.B. OXID eShop oder XT-Commerce. Der Download ist schnell gemacht und natürlich kostenlos, denn Magento ist ja Open Source.

Screens

Basis Zend Famework

Das Zend Framework finde ich äußerst spannend! Der konsequente Model-View-Controller Ansatz von Zend ist absolut der Weg der Zukunft. Der Aufbau des Frameworks ähnelt sehr stark dem von z.B. Symfony, also eine grosse library mit zahlreichen Framework Funktionen, Die nutzung einer Datenbankabstraktion und die strikte Trennung von Anwendungslogik und Templates. Einziger Nachteil des Frameworks (und des ganzen MVC Konzeptes) ist der erhöhte Performancebedarf, der jedoch durch etwas größer dimensionierte Hardware und Caching kompensiert werden kann. Mehr zum Thema Magento Performance hat die TechDivision geblogt.

Ich finde es äußerst spannend mit einem Shopsystem zu arbeiten, welches nicht seinen eigenen MVC Rahmen bastelt, sondern auf einem optimierten Framework aufbaut. Das garantiert, dass sämtliche nur denkbaren Änderungen und Erweiterungen eigentlich problemlos integrierbar sein sollten. Ausserdem wird schnell jeder Programmierer, der das Zend Framework kennt, auch mit Magento zurecht kommen.

Installation

Im Installationspaket von Magento sind alle benötigten ZEND Framewor Bibliotheken enthalten. Daher ist die Installation – vorrausgesetzt man erfüllt mit PHP 5.2 alle Systemvorraussetzungen – durch das 5 schrittige Setup Prozedere denkbar einfach. Also ZIP Archiv herunterladen, auf den Webserver entpacken und die Domain aufrufen. Automatisch wird das Setup gestartet. Nach Angabe der Datenbankzugänge und Länderauswahl ist man dann auch schon fertig und kann in en Adminbereich wechseln oder sich das Frontend ansehen.

Im Admin erwarten den Anwender zahlreiche Optionen, doch sind diese sehr übersichtlich gegliedert – eine wahre Freude an Backend. Und wenn man einmal alle durchgeklickt hat, sind es dann doch auch nicht mehr so viele. Nach einigen Grundeinstellungen können dann auch schon die ersten Produkte eingetragen werden. Der Shop kommt mit einem vollständigen Demolayout – also kanns sofort losgehen…

Features

Die Produktpflege basiert ganz stark auf dem Prinzip von Attributen, auch Varianten – in Magentosprache „configurable products“, lassen sich darüber generieren. Ansonsten gibt es alle üblichen Shopfeatures: Crosselling, Bezahlmethoden, Newsletter, Versandmethoden, Kundenkonto, Wishlist etc. Auch ein sehr komfortables CMS ergänzt das Shopsystem. So lassen sich Promotionseiten, Landing Pages und Kundeninformationen komfortabel über das Backend pflegen und anlegen. Bewertungs- und Kommentarfunktion, Tell a friend und andere Communityfeatures runden das Programm ab.

Besonders ist auch die Möglichkeit Multishops, also mehrere Frontends aus einem Admin, zu erzeugen, wobei die Konfiguration noch etwas umständlich ist und wohl noch nicht viel Praxiserfahrung damit gemacht wurde.

Deutscher Markt

Problematisch ist natürlich bei Magento, dass es ein amerikanisches Produkt ist. Es ist einfach nicht für den Deutschen Markt entwickelt worden und erfüllt keinerlei rechtliche Anforderungen wie z.B. das „inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten“ bei der Preisdarstellung, das Häkchen zum AGB akzeptieren im Checkout, eine Datenschutzerklärung etc. – ich glaube sogar gesehen zu haben, dass man Kreditkartendaten speichern kann. Umsatzsteuerausweisung gibt es nicht – weder im Warenkorb noch in der Bestellbestätigung. Auch habe ich es erstmal nicht hinbekommen, den Shop auf Deutsch umzustellen, obwohl ich es bestimmt 1,5 Stunden lang mit Forum und Wikirecherche versucht habe. So sind der Adminbereich sowie alle Beschriftungen wie „add to cart“ statt „in den Warenkorb“ englisch. Aber das soll sich wohl laut Forum irgendwie lösen lassen…

Fazit

Magento ist eine neue Entwicklung auf dem Shopmarkt. Das bringt Schwung und Konkurrenzdruck für die Mitbewerber und mit Sicherheit auch ein hervorragendes System auf einer soliden Framework Basis – etwas, was nach jahrzentelanger Nutzung von OS und XT Commerce mal Zeit wurde. Aktuellste Techniken und ein hervorragender Communityansatz werden dem Shopsystem mit Sicherheit viele gute Jahre bescheren, für den breiten Markt ist die Software allerdings noch nicht reif. Das liegt an der Deutschland-spezifischen Problematik und daran, dass es einfach noch zu wenig Erfahrungen, Third Party Module und Schnittstellen für das System gibt. So wird man sich derzeit als Shopbetreiber noch oft als Pionier mit einer Problematik auseinandersetzen, die bei anderen Systemen schon vor Jahren gelöst wurde. Für Entwickler sicherlich eine Freude – für Shopbetreiber sicherlich an vielen Stellen teurer als eine für den deutschen Markt ausgereifte kostenpflichtige Shoplösung wie z.B. OXID eShop – aber das kann sich mit der Zeit ändern!

Mrz
10

Mobile Tagging

Strichcode www.hendrikbahr.de Strichcodes gehören mittlerweile absolut zum täglichen Leben. Die Kennzeichnung eines Produktes, Bahntickets oder ähnlichem mit maschinenlesbaren ein- oder mehrdimensionalen Barcodes hat längst Einzug in den Alltag genommen. Doch lesen konnten diese Strichcodes bisher nur spezielle Strichcode-Lesegeräte, die ein Privatmensch natürlich nicht besitzt.

Seid neuestem gibt es aber einige Anbieter von Software zur Codeerkennung für Mobiltelefone, welche mit einer Kamera ausgestattet sind! In Verbindung mit zahlreichen Onlineanbietern zur kostenlosen Generierung der Strichcodes eröffnet diese Technik zahlreiche Anwendungsgebiete für den Endnutzer und Agenturen. Mit den Strichcodes können Informationen bis zu 256 Zeichen, eine Telefonnummer, eine URL oder eine Visitenkarte dargestellt werden.

Der Strichcode oben links wurde generiert von Nokia und beinhaltet die URL http://www.hendrikbahr.de

Hier eine Auswahl an Codeerkennungssoftware für die verschiedenen Handymodelle:

QuickMark reader
Universalsoftware für verschiedene Betriebssysteme (auch PC mit Webcam)
www.quickmark.com.tw/En/basic/index.asp

I-nigma reader, by 3GVision
Installation via mobile browser: http://www.i-nigma.mobi
oder herunterladen und auf das Handy transferieren von www.i-nigma.com

Semacode reader, by Semacode
Installation via mobile browser: http://semacode.org/ota
oder herunterladen und auf das Handy transferieren von http://semacode.org/software/

Und hier können Strichcodes generiert werden:

Nokia mobile Codes
http://mobilecodes.nokia.com/create.jsp

I-nigma create Codes
http://www.i-nigma.com/personal/Create.asp

Mrz
02

WordPress Statistik mit Analytics

Seit 2 Tagen tracke ich den Traffic auf hendrikbahr.de mit Google Analytics, der kostenlosen Statistik – Software von Google.
Die Integration war denkbar einfach: Zuerst habe ich online das Analytics Konto erstellt, alles, was man dazu brauchte, war ein Google Account.
Dann habe ich das Wordpress Google Analyticator Plugin heruntergeladen, per FTP ins Plugins Verzeichnis kopiert und im WordPress Admin aktiviert. In Google Analytics habe ich eine neue Website angelegt und den generierten Identifizierungscode im WordPress Admin in den Plugin Einstellungen eingetragen. Das wars auch schon. In Google Analytics gibt es eine Funktion zum Testen der korrekten Integration.
Gefreut hat mich, dass das Google Analyticator Plugin bereits den Tracking Code von Analytics in der aktuellsten Version enthielt. Das Plugin bietet sogar die Möglichkeit, den Administrator des Blogs vom Tracking auszunehmen – ganz sinnvoll, wenn man seine Statistik nicht durch die eigene Nutzung verfälschen will!

Erfahrungen habe ich im Statistikbereich bisher vor allem mit Etracker und AwStats gesammelt, die meisten Features sind in Google Analytics ebenfalls enthalten. Die Benutzeroberfläche ist weitgehend selbsterklärend und die Analysewerte sind grafisch gut aufbereitet. Für einen Blog also allemal ausreichend!

Feb
29

Zend Studio Eclipse Webinar

Zend hat heute ein Online Seminar zu der neuen Software Zend Studio for Eclipse 6.0 gegeben. Eine einstündige Programmeinführung zu den Produktfeatures mit kleinen Anwendungsbeispielen. Thema war zum Beispiel der Featurevergleich zwischen Zend Studio for Eclipse und Eclipse PDT, das Zend Framework und seine Integration in die IDE, Refactoring, Debugfunktionen oder Websiteprofiling.

Ausserdem ging es um die Benutzeroberfläche und Ihre Bestandteile wie Workbench oder Perspectives, Teamarbeit mit der integrierten Subversion Lösung und Remotezugriff auf entfernte Webserver. Ziel der Entwicklung dieser Software war nach Jan Burkl, dem vortragenden Trainer von Zend aus Stuttgart, dem Programmierer ein Tool zu bieten, welches alle zur Entwicklung nötigen Tools und Werkzeuge in einer einzigen Installation bündelt. Das ist für meine Bedürfnisse auch ganz gut gelungen, jedoch ist die Software dadurch natürlich auch nicht gerade schlank! Vor allem anfänglich, wenn das Programm nach der Installation die ersten Updates saugt und die ersten angelegten Projekte indiziert, rödelt es erst einmal ganz schön rum. Dazu schlägt das Paket, welches im wesentlichen auf der Open Source IDE Eclipse besteht, preislich mit etwa 300 EUR netto zu Buche.

Für das Seminar benutzte Zend die Web Conference and Meeting Software Webex. Ich musste zwar eine javabasierte Client Software installieren, aber dafür hatte ich den Desktop (mit Powerpoint Präsentation und offenem Eclipse von Jan Burkl) auf dem Monitor und life Audio auf dem Kopfhörer, sodass das einem Vortrag „vor Ort“ schon ziemlich nahe kam! Dazu gabs ein Chat Fenster zum Fragen stellen und Feedback geben.

Feb
26

Google Pack für Unternehmen?

Google stellt das Google Pack, eine Zusammenstellung von häufig verwendeten Programmen wie Bildverwaltung, Suche oder Antivirus, kostenlos zum Download zur Verfügung. Ein Grund dafür, sich die Software als kleines Unternehmen genauer anzusehen, sind doch Tools des täglichen Bedarfs enthalten.

Wie fast alles bei Google wird das Pack Logo durch den Begriff „beta“ verziert, dennoch ist die Software in vollem Funktionsumfang.
Das vollständige Google Pack umfasst aktuell folgende Programme:

  1. Google Earth, Weltkartensoftware mit umfassender Suchfunktion und Routenplaner
  2. Norton Security Scan, Antivirus-Software
  3. Google Desktop, Google Suche für den eigenen Rechner und die Möglichkeit beliebige Desktopgadgets einzubinden
  4. Firefox mit Google Toolbar, Die Alternative zum Internet Explorer oder Safari
  5. Skype, Instant Messenger und Internet-Telefonie Software
  6. Star Office, die Open Source Office Lösung mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc.
  7. Google Toolbar für IE, Erweiterung für den Internet Explorer
  8. Spyware Doctor, Anti Spyware Tool
  9. Picasa, Bildbetrachter und Verwaltung
  10. Adobe Reader, die bekannte Software zum Lesen von PDF-Dateien
  11. Real Player, Alternative zu Windows Media Player oder Quicktime

Mit Installation es Pack’s wird ausserdem Google Updater installiert, der alle beinhalteten Programme auf Updates prüft und diese installiert.

Google bewirbt die Software mit dem Slogan „immer kostenlos – keine Testversionen“ – steigt man aber etwas tiefer in das Kleingedruckte ein wird schnell klar, dass dieses nur für Privatpersonen gilt, was natürlich enttäuscht und was man von Google nicht erwartet hätte. Aber der Reihe nach, denn die Bedingungen unterscheiden sich in den einzelnen Punkten:

Google Earth
Die „persönliche Nutzung“ ist kostenlos, für Unternehmen gibt es die Version „Google Earth PRO“ für 400$. Die hat allerdings auch verbesserte Druckfunktionen und eine bessere Performance. Ich würde das so interpretieren, dass die Nutzung, solange ich es nur benutze, um mir mein Haus von oben anzusehen und mir den Weg, den ich fahren muss rauszusuchen, kostenlos ist. Sobald man aber Ausdrucke macht, das Material in Präsentationen nutzt oder das Tool z.B. für Recherche- oder Forschungszwecke gebraucht, ist es gewerblich und damit kostenpflichtig.

Norton Security Scan
Diese Software scheint tatsächlich vollständig kostenlos zu sein, ist aber kein Ersatz für eine Anti-Virus-Software wie das kostenpflichtige Norton, sondern nur ein Tool zum intervallmäßigen Scannen des PCs auf bekannte Viren etc.

Google Desktop
Hier hält Google, was der Name verspricht: alles kostenlos. Besonders interessant ist die ebenfalls kostenlose Version explizit für Unternehmen. Diese ist für die Arbeit im Netzwerk mit Serverumgebung gedacht. Der Server wird nur einmal indiziert, aber alle Clients können nach Authentifizierung den Server durchsuchen.

Firefox
Der Firefox Browser war und ist kostenlos, für jeden, jederzeit – auch mit Google Toolbar!

Skype
Ebenfalls kostenlos, aber um mit nicht Skype Usern telefonieren zu können, muss man sein Konto aufladen. Das wird einem auch „hin und wieder“ vor die Nase gehalten…

Star Office
scheint hingegen im Gegensatz zu früher nicht mehr Lizenzfrei zu sein, sondern kostet laut Homepage auch für Privatanwender 59,95 EUR! Meine persönlichen Erfahrungen mit Star Office in der Vergangenheit haben mich nicht sehr überzeugt, insbesondere, was die vielgepriesene Kompabilität zu Microsoft Office angeht. Daher habe ich Star Office bei meinem Test nicht installiert.

Google Toolbar für IE
Dafür Geld zu nehmen wäre fatal, sammelt doch Google so gerne Daten über die Toolbar… (Ich benutze sie trotzdem – vielleicht werden ja dadurch meine Interessensgebiete im Web gefördert 😉 )

Spyware Doktor
Die im Google Pack beihaltete Version von Spyware Doktor ist zwar stark in den Features eingeschränkt, aber kostenlos!

Picasa
Hier zitieren wir Google
Die Picasa-Software darf ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden. Dies bedeutet, dass Sie Picasa zwar nicht nur zuhause, sondern auch an Ihrer Arbeitsstätte nutzen dürfen. Wenn Sie jedoch die Picasa-Software oder jegliche Informationen, Services oder Software, die in Verbindung mit Picasa stehen oder Picasa entnommen sind, verkaufen möchten, oder wenn Sie die Picasa-Software ändern, kopieren (vorbehaltlich nachfolgend beschriebener Bestimmungen), Dritten Nutzungsrechte einräumen oder Derivate von der Picasa-Software erstellen möchten (nachfolgend zusammen als „kommerzielle Nutzung“ bezeichnet), benötigen Sie hierzu die ausdrückliche Zustimmung von Google.
Das ist fair, würde ich sagen. Benutzen ja, weiterverkaufen natürlich nicht.

Adobe Reader
ist wie auch bei Adobe kostenlos. Durch die Verbreitung des Readers fördert Adobe schließlich den Verkauf der Software zum Erstellen von PDFs.

Real Player
Der Realplayer ist kostenlos.

Also alles in Allem ist doch einiges im Google Pack enthalten, was auch in Unternehmen genutzt werden kann, vor allem die Suche von Google ist ja bekanntlich nicht die schlechteste. Einmal indiziert, schloss Google Desktop Suchvorgänge auf meinem lokalen Rechner in der Regel in unter 3 Sekunden ab! Ich hoffe nur, dass der Schalter „Daten nicht an Google senden“ in der Konfiguration funktioniert…

Feb
25

OXID eShop Social Bookmark Modul

Als erstes möchte ich von dem neuen Modul erzählen, welches ich für die Shopsoftware OXID eShop geschrieben habe und natürlich Open Source zur Verfügung stelle.

Normalerweise ist das etwas problematisch mit OXID und dem Thema Open Source, da das eine komerzielle Software ist und die eigentlich nur in verschlüsselter Version verfügbar ist. Bei diesem Modul wird aber alles in den Templates erledigt, da ist nur etwas Smarty und Javascript nötig, und die Templates sind bei OXID standardmäßig offen.

Also das Social Bookmarks Modul trifft genau wie dieser Blog das Ziel, das „Web 2.0“ leben zu lassen. Was ich mir genau darunter vorstelle, werde ich auch mal in diesem Blog beschreiben… Es blendet in den Shopsystemen von OXID die üblichen Social Bookmark Icons zu Mr. Wong, Facebook und so weiter ein, damit die Mitglieder der Dienste die Seite einfacher bookmarken können. Fatalerweise gibt es diese Funktion auf hendrikbahr.de noch nicht, wird aber nachgeholt!

Mit der Fertigstellung des Moduls kam die Frage, auf welchem Weg man es am besten zum Download stellt. Ich habe mich für Code.Google entschieden, was mit sourceforge.net zu vergleichen ist. Google bietet Anbietern von Open Source Sotware dort ein paar hundert Megabyte Speicherplatz und eine Platform zum Hosting Ihrer Software. Die Arbeit damit hat mir viel Spass gemacht, das System ist ziemlich durchdacht und einfach zu bedienen. Man bekommt ein SVN Repository für die Versionskontrolle, die Möglichkeit .zip und andere Files zum Download anzubieten, ein Wiki für umfassende Dokumentation des Moduls, eine Mailingliste und ein Ticketsystem, mit dem User der Software Bugs und Feature Requests posten können. Dazu kann man noch eine Diskussionsgruppe eröffnen und andere User zu Projektmitgliedern mit unterschiedlichen Rechten machen – Gruppenarbeit leicht gemacht.

Wie bei den meisten Google Neuentwicklungen steht natürlich „beta“ drüber, und prompt gabs einen Fehler bei der Benutzerverwaltung. Und just, als ich der Doku den Feinschliff geben wollte, konnte ich nicht mehr auf mein Projekt zugreifen. Klar hab ich mich darüber geärgert und gleich ein Ticket im GoogleCode Ticket System geschrieben… Da war ich natürlich nicht alleine mit dem Problem, aber hattet Ihr schon einmal den Status „critical“ bei Google mit Eurem Problem? 😉 Ein paar Stunden später war das Problem gelöst und seitdem funktioniert es super.

Das OXID eShop Social Bookmarks Modul gibt es bei Code.Google unter http://code.google.com/p/oxid-modul-social-bookmarks/