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Apr
14

Internet-World 2010 in München

Usability Award GewinnerAm 13. und 14. April 2010 fand die alljährliche Internet World, Fachmesse und Kongress, im Münchner ICM statt. Über 170 Sponsoren, Aussteller und Partner, sowie ein knackiges Kongressprogramm wurden dem Besucher hier geboten. Teil des Kongressprogramms war die Tweet Akademy und die Affiliate Tactixx.

Um einige Vorträge zu hören und um mit einigen Ausstellern bzgl. einiger Projekte unserer Kunden zu sprechen, bin ich selbst nach München gereist. Besonderes Highlight für mich war die Verleihung des Shoplupe Usability Awards – dem sprichwörtlich größten Award der Branche, immerhin ist er über einen halben Meter hoch! Der Award kürt besonders benutzerfreundliche Shops und setzt damit Zeichen für moderne Bedienungskonzepte, an denen sich Shopbetreiber und Agenturen orientieren können.

Aus über 270 teilnehmenden Shops zog die Jury www.sitzclub.de als Gewinner des Usability Awards. Johannes Altmann, Geschäftsführer von Shoplupe und Dominik Grollmann, Chefredakteuer der Internet World Business, überreichten am Abend feierlich die Auszeichnung. Der Onlineshop sitzclub.de vertreibt Kissen der Marke Fatboy und präsentiert sich wie ein Hersteller im Web. Aber sitzclub ist lediglich ein Fachhändler, der die Produktpräsentation perfektionisiert hat. Die Jury verlas in der Laudatio daher: „Der Online-Shop zeigt die Marke Fatboy aus jeder Perspektive, mit jedem Argument und über die verschiedensten Wege der Beratung.“
Weitere Kategorie-Gewinner waren zum Beispiel Strenesse.de als bester Modeshop, Cyperport.de als bester Technikshop und der OXID eShop des Werbemittelherstellers Bettmer in der Kategorie B2B.(siehe Foto)

Mrz
16

Social Shopping: Smatch.com

Screenshot Smatchwww.Smatch.com ist die neue Social Shopping Community der Otto Gruppe. Als Tochter der Shopping24 GmbH kennen sich die Betreiber bereits im Preisvergleichsbusiness aus und verfügen über die nötigen Kontakte zu Shopbetreibern sowie das nötige Kleingeld für Entwicklung und Marketing in der Startphase.

Die Plattform Smatch kommt in schlichtem web 2.0 Layout daher und überzeugt durch einfache Benutzung. Grundsätzlich ist Smatch wie eine Preisvergleichsseite aufgebaut, jedoch werden die Produkte nicht nach Preisen sortiert, sondern danach, wie User sie bewertet haben. So finden sich auf Smatch zahlreiche Features wie Wunschzettel, Sternevergabe und Weiterempfehlung, die User zur Interaktivität aufforden. Besucher können sich registrieren, Profile anlegen etc. So bekommen die Empfehlungen Namen und Gesichter, was das Vertrauen in die Aussagen erhöht.

Im Vergleich zu anderen Social Shopping Plattformen wie z.B. www.Edelight.de kann der User auf Smatch allerdings keine Produkte hinzufügen, die er irgendwo in einem Onlineshop gesehen hat. Es können ausschließlich diejenigen Produkte bewertet und weiterempfohlen werden, die von den Partnershops von Smatch zur Verfügung gestellt wurden. Denn schließlich braucht Smatch ja auch ein Geschäftsmodell, und das ist eben wie bei einer Preisvergleichsseite: der Shopbetreiber bezahlt pro Klick und Weiterleitung auf eines seiner Produkte eine Klickprovision an Smatch.

Update: Laut Smatch Insidern ist aktuell eine Funktion in Arbeit, mit der auch Produkte von bisher nicht auf Smatch vertretenden Shops hinzugefügt werden können. Schöne Erweiterung – wir sind gespannt!

Feb
28

World of Warcraft – faszinierende Welt

Computerspiele sind doch was für Kinder, wieso liegt dann das Durchschnittsalter von WoW – Spielern bei 35 Jahren? Ganz einfach: Man bekommt für 10 EUR im Monat unbegrenzte Freizeitaktivität, Gesellschaft und Adrenalinkicks vom Feinsten. Das hat dem Spielehersteller Blizzard Entertainment schon über 9 Millionen Mitspieler beschert. Und ja ich gebe zu, ich gehöre auch zur WoW Community, wenn auch eher inaktiv, wenn man mit einigen anderen Spielern vergleicht.

Mich persönlich reizt die Komplexität des Spiels. Gewöhnlich hat man doch jedes Spiel nach ein paar Stunden oder Tagen über, weil man nichts neues mehr entdecken kann. Die Welt von World of Warcraft ist so groß, dass man locker 5 Stunden geradeaus laufen könnte, ohne ans Ende zu kommen – und dann links abbiegen und nochmal 5 Stunden laufen… und mit der Burning Crusade Erweiterung kommt noch einmal ein fast genauso grosser neuer Kontinent hinzu. Dazu gibt es millionen von Gegenständen, Monstern und Charakteren. Ständig begegnet man im Spiel anderen Spielern, tut sich zeitweise zu Gruppen zusammen, um besonders schwere Aufgaben als Team zu lösen, taucht in eigene Spieler gegen Spieler Arenen ab und treibt zum Beispiel Handel im spieleigenen Auktionsaus (sozusagen WoW-Ebay). Sogar eine Bank gibt es, bei der man sein Hab und gut verwahren kann.

Klar, es geht die ganze Zeit nur darum, den eigenen Charakter stärker, besser, schöner, reicher zu machen, aber ein witziges Phänomen ist zum Beispiel, dass WoW-Gold und Waffen für echtes Geld im Real Life weiterverkauft werden… z.B. bei EBAY.

Das beste am Spiel ist jedoch der Hinweis, der gelegentlich beim Spielstart erscheint: „Man sollte alles in Maßen genießen – auch World of Warcraft!“

Feb
27

Gewährleistung für Internetseiten

Also man stelle sich folgende Situation vor:
Ein Kunde beauftragt eine Agentur mit der Erstellung einer Website. zum Beispiel eine Firmenpräsentation oder einen Onlineshop oder etwas ähnliches. Nach einer gewissen Bearbeitungszeit, Korrekturschleifen und Tests geht das Projekt online und die Agentur wird für Ihre Arbeit bezahlt.
Ein paar Wochen später gibt es auf einmal einen fiesen Bug in der Seite, zum Beispiel werden Bilder nicht angezeigt oder es gibt einen PHP Fehler oder sowas, und der Kunde ruft wild erzürnt die Agentur an und fordert seine Gewährleistung ein.

Dann setzt sich ein Programmierer ran und sucht nach Fehlern und Ursachen oder wundert sich, wie der Fehler zustande kommt, wo er doch vorher nicht auftrat, und mir nichts dir nichts gehen ein paar Stunden herum, bis man zufällig feststellt, dass ein oder zwei Dateien auf dem Server andere Bearbeitungsdaten haben als der Rest, zufällig auch nur ein paar Tage alt, obwohl man schon ein paar Wochen nicht mehr daran gearbeitet hat.
Das legt natürlich den Schluss nahe, dass da jemand anderes dran war und irgendeinen Bug eingebaut hat. Der Kunde behauptet natürlich steif und fest, dass er nichts gemacht hat, aber weitere Personen mit Zugangsdaten gibt es nicht.

Putt Situation! Wer bezahlt nun den Aufwand für das Bugfixing? Gewährleistungsfall oder Kundenverschulden?
Rechtlich sicher schwierig, allein die Erbringung eines gerichtsfähigen Nachweises ist nicht so einfach. Und auf jeden Fall führt die Sache zum Konflikt in der Geschäftsbeziehung.

Ein Gedankenansatz zur Lösung:
Ist es erst einmal soweit, sicherlich kompliziert. Viel einfacher ist daher ein präventiver Ansatz!
Wie wäre es, auf dem Webserver den Code nur in verschlüsselter Form zu hinterlegen, sodass der Kunde gar nicht die Möglichkeit hat, Änderungen vorzunehmen? Ist sowieso viel sicherer, was Hacker etc. angeht.
Man vereinbart dann mit dem Kunden, dass man den Code sicher für ihn aufbewahrt, und dass die Gewährleistung, sobald der Sourcecode ausgehändigt wird, erlischt. Auf diese Weise ist das Konfliktpotential und Nachweisproblematik in Fehlern schon vor dem Entstehen aus dem Weg geräumt.

Zum Verschlüsseln von PHP Code eignet sich zum Beispiel der Zend Guard, ein Tool, was zur Lizensierung und für Kopierschutz entwickelt wurde. Der Zend Guard ist allerdings kostenpflichtig und liegt bei etwa 1000 EUR jährlich… zum Ausführen der Dateien muss auf dem Webserver die Zend Platform oder der Zend Optimizer installiert sein. Die kostenpflichtige Platform bietet noch einige weitere Features wie Caching oder Debugging, der Optimizer ist kostenlos.
Es kann also zum Beispiel auch eine kostenlose aber verschlüsseltes Software zum Download angeboten werden, die die User herunterladen und ohne weitere Kosten auf Ihrem Webserver installieren können. Sie müssen nur zusätzlich den kostenlosen Optimizer installieren.