Artikel-Schlagworte: „e-commerce“

Mai
25

QStores von Quelle

Montag, 25. Mai 2009

Quelle QStoresVor kurzem sind die Quelle QStores online gegangen! Qstores ist der aktuelle Versuch der Quelle GmbH, über Partnerprogramme neue Zielgruppen zu erschließen. Auf Basis des Shopsystems ePages können sich Affiliates und Publisher einen kompletten, von ePages gehosteten Onlineshop mit den Produkten von Quelle einrichten. Das Look & Feel kann der Publisher dabei weitestgehend an seine Designvorstellungen anpassen. Ausserdem kann er beliebig auswählen, welche Produkte aus dem riesigen Sortiment von Quelle ein für seinen Shop nutzen möchte. Die gesamte finanzielle Abwicklung, Versand und Logistik, Retourenmanagement und Provisionsabrechnung wird von Quelle erledigt, der Partner erhält 6 EUR Provision pro Bestellung.

Die Einrichtung eines QStores ist einfach:  Zuerst erfolgt in wenigen Schritten die Anmeldung zum Qstores Partnerprogramm über http://www.qstores.de. Gleich darauf kann man seinen QStore eröffnen. Derzeit kann jeder Publisher nur einen einzigen QStore eröffnen, laut Marc Schmid, Quelle Business Development E-Commerce, sollen aber bald mehrere Stores pro Publisher möglich sein. Innerhalb 5 Minuten können Produkte aus dem Quelle Sortiment ausgewählt werden, das Layout des Shops mit Hilfe zahlreicher Templates angepasst werden und alle Stammdaten eingegeben werden. Fertig ist der Shop!

Beratend betreut wird das Projekt QStores von der Shoplupe GmbH. Johannes Altmann, Geschäftsführer von Shoplupe hierzu: “Die Wahl auf ePages als Shopsystem zur Realisierung der QStores Partnershops fiel aufgrund der einfachen und intuitiven Administration über das Admin-Webinterface.”

Natürlich habe ich gleich eine QStore eröffnet, um das neue Konzept auf Herz und Nieren zu studieren. Mein QStore verkauft Elektronikartikel, TV, DVDs, Audion und Spielkonsolen. Zu erreichen ist er unter der URL http://www.qstores.de/epages/elektronik.sf - nicht besonders schön, aber später sollen auch eigene Domains möglich sein.
Der Store liess sich wirklich in kürzester Zeit fertigstellen – am Layout kann man natürlich endlos herumschrauben. Auch das Anlegen eigener Textseiten ist möglich! Größtes Manko bisher: Der Warenkorb liegt noch im QStore – der Checkout findet dann doch im Quelle Warenkorb unter anderer Domain und Layout statt.

Fazit

Ob sich das Konzept durchsetzt, bleibt gespannt abzuwarten. Durch die einfache Erstellung eines QStores werden viele Publisher angesprochen, die bisher mangels technischer Kenntnisse nicht an Partner- oder Affiliprogrammen teilgenommen haben. Alles kommt darauf an, den erforderlichen Traffic auf den einzelnen Shops zu erzeugen. Hier ist der betriebswirtschaftliche Break Even für Quelle sicher früher erreicht, denn eine große Zahl QStore Betreiber mit jeweils nur einigen wenigen Bestellungen pro Monat sind sind für das Unternehmen als Erfolg zu verstehen – für die einzelnen QStorebetreiber aber nur eine Liebhaberei.

Jan
07

Deutschlands Blog Nr. 1 kommt unter den Hammer

Mittwoch, 7. Januar 2009

E-Commerce der anderen Art: Dass Blogger häufig versuchen, ihren Traffic zu Geld zu machen, ist mittlerweile an der Tagesordnung – dafür gibt es mittlerweile sogar eigene Blog-Vermarkter. Der erfolgreichste deutsche Blogger, Robert Basic, geht an die Sache etwas radikaler ran: Er versteigert den ganzen Blog auf Ebay!

Was verdient man denn nun als Blogger? Erwartungen und Realität liegen hier oft weit auseinander! Robert Basic hat in Anbetracht des Verkaufs Zahlen genannt: Mit 3,6 Millionen Page Impressions konnte er 2008 im Wesentlichen durch Banner-Direktvermarktung 37.000 EUR erwirtschaften. Das macht grob gerundet einen TKP (Preis pro 1000 PIs) von 10 EUR – ziemlich gut für einen Blog, denke ich. Selbst wenn man noch besser vermarktet (Robert Basic ist sicherlich nich mit grossem kaufmännischen Interesse an die Vermarktung herangegangen, genauso wie bei diesem Verkauf), halte ich einen TKP von 20,- EUR so ziemlich für das realistische Maximum, was mit einem Blog zu erreichen ist – die Regel werden aber eher 2 – 5 EUR sein.

Also, wenn schon nicht mit Bannern das grosse Geld zu machen ist, dann vielleicht durch den Verkauf? Mit dem Verkauf von basicthinking.de wird sicherlich ein Benchmark gesetzt werden, den so schnell niemand erreichen wird. Allerdings ist der Preis bisher noch reine Spekulation. Die Meinungen reichen von mehreren 100.000 EUR über das 2-3fache des Jahresumsatzes bis hin zu “ohne den Autor ist der Blog nichts wert”.

Ob ich mitbieten werde? Nicht für mich persönlich – ein Blog reicht mir. Die Haupt-Zielgruppe sind sicherlich SEOs und andere Online Marketeers, die den Traffic und den hohen Grad an Verlinkung monetarisieren können. Engagierte und gute Blogger als Privatpersonen werden wohl kaum das nötige Budget haben, mitzubieten – was eigentlich auch eine inhaltliche Fortführung des Blogs mit der Leidenschaft von Robert Basic ausschließt. Grosse Konzerne oder Marken haben zwar das Kapital, werden es aber schwer haben, den Trust des Blogs auf Ihre Marke zu übertragen.

In gut einer Woche, wenn Robert Basics Ebay Auktion vorüber sein wird, sollten wir mehr wissen!

Jan
05

E-Commerce 2009 – 10 Prognosen

Montag, 5. Januar 2009

e-commerce-2009Good b(u)y 2008, wilkommen im E-Commerce Jahr 2009! Bewegt war es, das letzte Jahr im Onlinemarkt. Natürlich ist der Online Umsatz in Shops gestiegen, der Anteil des für “Neue Medien” ausgegebenen Betrages am Gesamt-Werbemarkt gewachsen und die insgesamt ausgelieferten Pageimpressions haben auch einen Sprung nach vorne gemacht, aber es kamen auch erste Stimmen auf, nach denen der Online-Boom seinen Zenit erreicht hat. Und zum Ende des Jahres knallt uns noch “die Finanzkrise” in die Statistik…

Was uns 2009 online bringt? Sicherlich schwierig, hier die richtige Prognose zu treffen. Meiner Meinung nach beginnt auch online nun langsam die Zeit, in der sich Spreu vom Weizen trennt und auch die letzten Geschäftsmodelle anfangen müssen, sich selbst zu tragen. Nach Jahren von Venture Capital und Investiton im Überschuss folgt nun nach meiner Einschätzung der Blick auf Rentabilität – nicht nur zur steuerlichen Abschreibung.
Für Onlineshops bedeutet die momentan angespannte Finanzlage sicherlich, dass der Preisdruck sich erhöht. Vertrauensbildende Massnahmen und Bewertungen anderer Käufer der eigenen Produkte werden sicherlich weiterhin an Relevanz gewinnen, aber Marketing für kleinere Shops und Nieschenanbieter wird aufgrund des hohen Werbe- und Preisdrucks der etablierten Onliner ein aufwendiges Unterfangen werden.
Für Portale, Communitys und andere Werbefinanzierte Projekte wird die Akquise vernünftiger Werbepartner schwerer und schwerer fallen. Aufgrund der Inflation von Pageimpressions insgesamt können viele Websites, vor allem in der B und C Liga, ihre vielen Einblendungen nur noch zu extrem schlechten Preisen als Restplätze vermarkten. Da auch paid Content weniger etabliert denn jeh ist, werden diese Seiten ggf. zu weiteren Verdienstmodellen greifen müssen.
Gewinner in 2009 werden meiner Meinung nach diejenigen sein, die mit Ihrem Projekt einen echten Vorteil oder Mehrwert für den User bringen. Am besten einen, den er auf dem Konto merkt. Also Onlinebanken durch ihre günstigen Konditionen, Onlineshops mit guten Preisen und gutem Sortiment, welches den stationären Handel übertrifft oder vielleicht Plattformen, die an den über sie getätigten Umsätzen mitverdienen wie Xanox, Ebay oder Paypal.

Noch ein paar persönliche 2009- E-Commerce Statements zum Schluss, mögen sie zur Diskussion anheizen:

  1. Gesamter Onlineshop Umsatz in D 2009 zu 2008? Noch ist das Ende der Fahnenstange nicht erreicht.
  2. Mobile? Reden wir 2011 noch Mal drüber
  3. Blogging? Wird 2009 seinen Höhepunkt erreichen. Aber irgendwann werden viele Blogger merken, dass sie sich durch Affili-Banner in ihrem Blog NICHT den neuen Mercedes finanzieren können – auch nicht den Smart.
  4. SEO? Auch 2009 gilt “Suchmaschinenoptimierung = Google Optimierung”. 2010 könnte das schon anders aussehen!
  5. Google Adwords Preise? Werden runter gehen – viele verfügbare Page Impressions im Netz und sinkende Margen im Preiskampf sorgen vor allem für günstigere Anzeigen im Content Netzwerk
  6. Datenschutz? Bald darf ich als Onlineshopbetreiber nicht mehr die Adresse des Kunden speichern, dafür hat aber der BND eine detaillierte Aufstellung meiner Online Bestellungen… und erstellt ein besseres persönliches Profil als Google von mir.
  7. E-Payment? Dienste wie Paypal oder Click & Buy werden zunehmend wichtiger werden. Nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Einfachheit wegen.
  8. Community? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, Ende des Jahres ist mindestens ein Drittel pleite, ein paar werden richtig Umsatz machen.
  9. Targeting? Wenn das Usertargeting beim Banner schalten teurer ist, als mit Masse alle zu treffen (inklusive Zielgruppe), hat Targeting keine Chance.
  10. Online Videostreams? DAS Medium 2009 – geht ab wie Schmidt`s Katze!

Ich wünsche ein erfolgreiches E-Commerce Jahr 2009!

Dez
03

Logitech liefert die milliardste Maus aus

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Of mice and menVon Mäusen und Menschen handelt die neueste Meldung von Logitech. Angelehnt an den Bestseller Roman “Of mice and men” (John Steinbeck 1937), der vom amerikanischen Traum zweier Landarbeiter handelt und Geschichte geschrieben hat, ist Logitech Inbegriff des “american dream”.

40 Jahre, nachdem Douglas C. Engelbart am 9. Dezember 1968 auf der Joint Computer Conference in San Francisco die Computermaus zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte, erreicht Logitech einen Meilenstein in der Firmengeschichte: Heute liefert der Marktführer seine milliardste Maus aus! Eine erstaunliche Steigerung, wenn man bedenkt, dass nach 20 Jahren, also der Hälfte der Zeit, gerade mal eine Million verkauft war. Sicherlich nicht ganz unabhängig von der Verbreitung des Computers an sich…

Als Pionier in der Entwicklung der Computermaus in den 1980er Jahren hat Logitech praktisch jede wichtige Innovation in der Maustechnologie mitgemacht. Die Verbesserung der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer stand dabei immer im Mittelpunkt. Für eine Milliarde Computeranwender heute und für die weitere Milliarde, die laut einer Studie der Analystenfirma Gartner bis 2014 noch hinzukommt, stellt Logitech die unterschiedlichsten Eingabemäuse her. Wenn auch nicht direkt ein Internetunternehmen, so ist Logitech doch wohl einer der erfolgreichsten Konzerne im E-Commerce!

Zum Geburtstag hat Logitech ein 13seitiges PDF mit der “Geschichte der Maus” herausgebracht, welches Sie hier herunterladen können: PDF Geschichte der Maus

Logitechs Video zu 40 Jahren Mäuse und Menschen:

Ein Fun Fact von Logitech noch zum Schluss: Reiht man eine milliarde Mäuse aneinander, so würden sie die Erde mehr als dreimal umspannen.

Bild mit der Maus © Marion Wear – Fotolia.com

Sep
25

E-Commerce Guide zum kostenlosen Download

Donnerstag, 25. September 2008

In der Version 1.0 frisch erschienen ist ein neuer, kostenloser Guide zum Online Marketing im Ecommerce. Auf 42 PDF Seiten gibt Autor Thomas Promny einen guten Überblick über die üblichen Marketingformen für die Vermarktung eines Onlineshops: Affiliate-Marketing, Suchmaschinen-Optimierung, Suchmaschinen-Advertising, Display Advertising, E-Mail Marketing, Preisvergleiche/ Produkt-Suchmaschinen und Marktplätze.

In Shop-Betreiber verständlicher Sprache werden die wichtigsten Fachbegriffe erläutert und anhand anschaulicher Beispiele die Kosten und der Return of Investment (ROI) der einzelnen Online Marketing Formen dargestellt. Promny macht deutlich, welche Massnahmen eher der Markenbildung und welche eher dem kostenoptimierten Abverkauf dienen. Er zeichnet anhand konkreter Zahlen auf, warum manche Werbeformen eher günstig für den Advertiser, und manche eher profitabel für den Publisher sind.

Als Betreiber des eigenen Online Marktplatz Gimahhot hat er natürlich ein gewisses Interesse daran, das Marktplatzprinzip besonders profitabel erscheinen zu lassen. Daraus macht er aber auch keinen Hehl und geht offen damit um. Unabhängig davon halte ich persönlich den E-Commerce Guide für sehr gelungen und besonders geeignet für fortgeschrittene Shopbetreiber, die kosteneffizient ihren Umsatz steigern möchten! Ich konnte übrigens schon eine der gedruckten Ausgaben erhalten, die Shopbetreiber unter ome@gimahhot.de bestellen können.

Hier gibt es den E-Commerce Guide zum Download

Mai
04

Online Telefonnummern – Verifizierung

Sonntag, 4. Mai 2008

Immer häufiger findet sich im Internet bei der Erfassung von Userdaten eine Telefonnummern-Validierung (call verify). Einsatzgebiete hierfür sind Anwendungen, Onlineshops, Communities oder Ähnliches, das wohl bekannteste ist Google Local! Auch hier kann der Eintrager eines Brancheneintrags für Google Maps zur Verifizierung seiner Identität eine Telefonnummernverifizierung wählen.

Eine Telefonnummernvalidierung entspricht im Prinzip dem Douple Opt In zur Validierung von E-Mail Adressen. Hierdurch soll ausgeschlossen werden, dass falsche oder dritten gehörende Mailadressen bzw. Telefonnummern bei der Eingabe von Benutzerdaten verwendet werden. Ein wichtiges Instrument zur Einhaltung des Datenschutzes vor allem bei Verwendung der Daten zu Werbezwecken, wie beispielsweise einer Newsletteregistrierung oder der Angabe einer Telefonnummer bei Aufforderung zu einem Callcenterrückruf. Aber auch viele Shopbetreiber, die die Telefonnummer des Kunden benötigen, um z.B. einen Liefertermin zu vereinbaren, werden dankbar sein, wenn sie sichergehen können, dass sich bei der Eingabe der Telefonnummer keine Tippfehler eingeschlichen haben.

Die Validierung läuft in der Regel wie folgt ab:

  1. Der User gibt seine Telefonnummer in ein Registrierungsformular ein.
  2. Per SMS oder Sprachcomputer wird eine Zahlenkombination (Passwort) an die angegebene Nummer gesendet.
  3. Der User muss den erhaltenen Code in ein Onlineformular eingeben.
  4. Das System vergleicht gesendeten mit eingegebenem Code.
  5. Stimmen die Codes überein, gilt die Nummer als Verifiziert.

Anbieter

Die Technik zur Durchführung einer solchen Validierung, also der Ausführung eines Anrufes durch einen Sprachcomputer bzw. das Senden einer SMS, stellen Drittanbieter zur Verfügung. Hierbei wird pro erfolgreichem Anruf bzw. SMS eine Gebühr im Centbereich fällig, die natürlich vom Anbieter sowie von der verbrauchten Menge abhängt – in der Regel gibt es hier Mengenstaffeln.

einige Telefon-Verifizierungs-Anbieter:

einige SMS-Versand-Anbieter:

Schnittstellen

Sobald ein Anbieter ausgewählt wurde, muss das eigene Portal oder der eigene Onineshop durch eine Schnittstelle/ Erweiterung “erlernen” mit dem System des Dienstleisters zu kommunizieren.

Für die Shopsoftware OXID eShop programmiere ich augenblicklich selbst eine entsprechende Schnittstelle zum Anbieter 12check, die sowohl für die professional als auch die enterprise Version verfügbar sein wird. Die Schnittstelle entsteht im Auftrag von 12check selbst. Nach Fertigstellung (vorraussichtlich Mitte Mai 2008) wird es die Erweiterung kostenlos und offiziel bei 12check zum Download geben.
Hierfür wird es eine umfassende Backendkonfiguration geben, in der zum Beispiel einstellbar ist, ab welchen Warenkorbwert, für welche Benutzergruppen oder für welche Bezahlmethoden das System eine automatisierte Telefonnummern – Verifizierung vornehmen soll…

Apr
29

Google Adwords professional Prüfung

Dienstag, 29. April 2008

Adwords Qualified LogoHeute habe ich erneut die Prüfung zum Google Adwords professional absolviert – und glücklicherweise gleich bestanden… also nutze ich die Gelegenheit für eine kleinen Erfahrungsbericht hier in meinem Blog.

Hintergrund: Als Agentur schalten wir Google Adwords Anzeigen für unsere eigenen Projekte und für Kunden. Google bietet Agenturen (und Einzelpersonen) die Möglichkeit, sich für ein Zertifikat als Qualified Google Advertising Professional zu qualifizieren. An die Qualifikation für das Zertifikat sind einige Bedingungen gebunden, die erfüllt sein müssen:

  1. Der Google Adwords Account, mit dem man sich qualifiziert, muss mindestens 90 Tage alt sein – das ist noch relativ einfach zu erfüllen, und der Account muss mindestens einen Kunden haben. Dazu benötigt man ein Adwords “Mein Kundencenter”, zu dem man normale Adwords Konten unterordnen kann.
  2. Über das eigene “Mein Kundencenter” muss eine gewisse Menge an Umsatz gemacht werden, und das dauerhaft. Der Satz schwankt von Zeit zu Zeit aber liegt bei ein paar Tausend US Dollar immer innerhalb der letzten 90 Tage. Wenn man einige Kunden betreut ist das recht einfach zu erreichen. Mit dieser 90 Tage Regelung wird vermieden, dass nur gelegentliche Adwords Nutzer oder “kleine” Selbstnutzer den Professional Status erreichen.
  3. Bestehung der OnlinePrüfung. Die Online Prüfung besteht aus einem 90 minütigen Online Test mit 100 multiple Choice Fragen zu den Details von Adwords. Die Prüfgebühr liegt bei 50 US$. Diese Prüfung muss alle 2 Jahre von allen qualifizierten Personen wiederholt werden um zu gewährleisten, dass auch neue Features etc. beherscht werden.
  4. Naja und natürlich müssen die Google Adwords AGB akzeptiert werden…

Die Prüfung an sich ist, wenn man regelmäßig mit Adwords arbeitet, eigentlich nicht wirklich schwer. Allerdings sind immer wieder kleine Tücken eingebaut und es werden Fangfragen gestellt. Bei den multiple Choice Antworten kommt schon manchmal Verwirrung auf, welches Feature es denn nun wirklich gibt… mein persönliches Fachgebiet ist wohl am ehesten die Google API, dazu wurden jedoch nur wenige oberflächliche Fragen gestellt. Um zu bestehen, müssen 75% der Fragen richtig beantwortet werden.

Qualifizierte Google Advertising Professionals bekommen dann auf Google so eine “wunderschöne” persönliche professional Seite, mit der sie ihren Status nachweisen können. Und natürlich das Siegel… aber abgesehen von diesen tollen Google Werbeträgern macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, sich hin und wieder tiefer mit den neuen Funktionen und Features auseinanderzusetzen… wussten Sie schon, wieviele Zeichen der Anzeigetext auf einer mobilen Adwords Anzeige haben darf? Oder dass der mobile surfer auf Klick auf Ihre Anzeige Ihre Telefonnummer wählt, anstelle auf Ihre Website zu gelangen? Nein? Na dann wird es Zeit für die Tutorials ;-)

Apr
21

Magento Shopsoftware Testbericht

Montag, 21. April 2008

Magento ShopsoftwareMagento ist die neue Open Source Shopsoftware am Händlerhimmel. Viel gepriesen und auf dem Zend Framework basierend weckte der Neuling mein Interesse und ich habe mich einmal näher mit dem Projekt auseinandergesetzt.

Erster Eindruck

Die Magento Website kommt saubergestylt in schickem und zeitgemässem Design daher. Dafür, dass das Produkt sehr neu ist, ist es hervorragend präsentiert. Gut gemachte Produktvideos zu Frontend und Adminbereich machen Lust auf mehr. Natürlich fehlen auch die üblichen Elemente wie Wiki, Dokumentation, Community und Entwicklerforum nicht – allerdings sind diese noch nicht ganz so stark gefüllt wie bei der älteren Konkurrenz, z.B. OXID eShop oder XT-Commerce. Der Download ist schnell gemacht und natürlich kostenlos, denn Magento ist ja Open Source.

Screens

Basis Zend Famework

Das Zend Framework finde ich äußerst spannend! Der konsequente Model-View-Controller Ansatz von Zend ist absolut der Weg der Zukunft. Der Aufbau des Frameworks ähnelt sehr stark dem von z.B. Symfony, also eine grosse library mit zahlreichen Framework Funktionen, Die nutzung einer Datenbankabstraktion und die strikte Trennung von Anwendungslogik und Templates. Einziger Nachteil des Frameworks (und des ganzen MVC Konzeptes) ist der erhöhte Performancebedarf, der jedoch durch etwas größer dimensionierte Hardware und Caching kompensiert werden kann. Mehr zum Thema Magento Performance hat die TechDivision geblogt.

Ich finde es äußerst spannend mit einem Shopsystem zu arbeiten, welches nicht seinen eigenen MVC Rahmen bastelt, sondern auf einem optimierten Framework aufbaut. Das garantiert, dass sämtliche nur denkbaren Änderungen und Erweiterungen eigentlich problemlos integrierbar sein sollten. Ausserdem wird schnell jeder Programmierer, der das Zend Framework kennt, auch mit Magento zurecht kommen.

Installation

Im Installationspaket von Magento sind alle benötigten ZEND Framewor Bibliotheken enthalten. Daher ist die Installation – vorrausgesetzt man erfüllt mit PHP 5.2 alle Systemvorraussetzungen – durch das 5 schrittige Setup Prozedere denkbar einfach. Also ZIP Archiv herunterladen, auf den Webserver entpacken und die Domain aufrufen. Automatisch wird das Setup gestartet. Nach Angabe der Datenbankzugänge und Länderauswahl ist man dann auch schon fertig und kann in en Adminbereich wechseln oder sich das Frontend ansehen.

Im Admin erwarten den Anwender zahlreiche Optionen, doch sind diese sehr übersichtlich gegliedert – eine wahre Freude an Backend. Und wenn man einmal alle durchgeklickt hat, sind es dann doch auch nicht mehr so viele. Nach einigen Grundeinstellungen können dann auch schon die ersten Produkte eingetragen werden. Der Shop kommt mit einem vollständigen Demolayout – also kanns sofort losgehen…

Features

Die Produktpflege basiert ganz stark auf dem Prinzip von Attributen, auch Varianten – in Magentosprache “configurable products”, lassen sich darüber generieren. Ansonsten gibt es alle üblichen Shopfeatures: Crosselling, Bezahlmethoden, Newsletter, Versandmethoden, Kundenkonto, Wishlist etc. Auch ein sehr komfortables CMS ergänzt das Shopsystem. So lassen sich Promotionseiten, Landing Pages und Kundeninformationen komfortabel über das Backend pflegen und anlegen. Bewertungs- und Kommentarfunktion, Tell a friend und andere Communityfeatures runden das Programm ab.

Besonders ist auch die Möglichkeit Multishops, also mehrere Frontends aus einem Admin, zu erzeugen, wobei die Konfiguration noch etwas umständlich ist und wohl noch nicht viel Praxiserfahrung damit gemacht wurde.

Deutscher Markt

Problematisch ist natürlich bei Magento, dass es ein amerikanisches Produkt ist. Es ist einfach nicht für den Deutschen Markt entwickelt worden und erfüllt keinerlei rechtliche Anforderungen wie z.B. das “inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten” bei der Preisdarstellung, das Häkchen zum AGB akzeptieren im Checkout, eine Datenschutzerklärung etc. – ich glaube sogar gesehen zu haben, dass man Kreditkartendaten speichern kann. Umsatzsteuerausweisung gibt es nicht – weder im Warenkorb noch in der Bestellbestätigung. Auch habe ich es erstmal nicht hinbekommen, den Shop auf Deutsch umzustellen, obwohl ich es bestimmt 1,5 Stunden lang mit Forum und Wikirecherche versucht habe. So sind der Adminbereich sowie alle Beschriftungen wie “add to cart” statt “in den Warenkorb” englisch. Aber das soll sich wohl laut Forum irgendwie lösen lassen…

Fazit

Magento ist eine neue Entwicklung auf dem Shopmarkt. Das bringt Schwung und Konkurrenzdruck für die Mitbewerber und mit Sicherheit auch ein hervorragendes System auf einer soliden Framework Basis – etwas, was nach jahrzentelanger Nutzung von OS und XT Commerce mal Zeit wurde. Aktuellste Techniken und ein hervorragender Communityansatz werden dem Shopsystem mit Sicherheit viele gute Jahre bescheren, für den breiten Markt ist die Software allerdings noch nicht reif. Das liegt an der Deutschland-spezifischen Problematik und daran, dass es einfach noch zu wenig Erfahrungen, Third Party Module und Schnittstellen für das System gibt. So wird man sich derzeit als Shopbetreiber noch oft als Pionier mit einer Problematik auseinandersetzen, die bei anderen Systemen schon vor Jahren gelöst wurde. Für Entwickler sicherlich eine Freude – für Shopbetreiber sicherlich an vielen Stellen teurer als eine für den deutschen Markt ausgereifte kostenpflichtige Shoplösung wie z.B. OXID eShop – aber das kann sich mit der Zeit ändern!

Apr
04

Google oder nicht Google, das ist hier die Frage

Freitag, 4. April 2008

Die Google Suchmaschine sowie Google Adwords sind ohne Zweifel essentielle Trafficlieferanten für so gut wie jeden Onlineshop. In vielen Fällen machen alleine die Besucher über die Suchergebnisseiten gut 80% des gesamten Traffics aus, Existenzgrundlage für viele Shopbetreiber! Google Adsense, die Contextrelevante Webeform von Google auf Seiten jeglicher Art, finanziert tausende von Websitebetreibern in absoluter Abhängigkeit. Man kann sagen, Google ist (aufgrund der hervorragenden Features und Firmenphilosophie meiner Meinung nach sogar zu Recht) der absolute Marktführer mit einer gigantischen Marktmacht!

Google und die Weltherrschaft:
Immer mehr Anbieter schalten Google Adwords, und das im Verbund mit zahlreichen anderen Aktionen von Google macht Adwordsmarketing immer teurer und teurer. Und bei den Suchergebnislisten kommen immer mehr Google eigene Features wie Maps bei allen örtlicne Suchen oder Froogle bei der Produktsuche zum Einsatz. Was passiert, wenn Google auf einmal Klickgebühren für die Listung in den kommerziellen Suchergebnissen verlangt? Was passiert, wenn Google selbst beginnt, Prrodukte zu vertreiben, wie in dem Science Fiction Szenario Googlezon, bei dem Google und Amazon zu einem Konzern verschmelzen und die weltweite Macht über Information und Ware erlangen? Oder wenn Google einfach mal nicht mehr da sein sollte? Der umsichtige Shopbetreiber muss sich eine Strategie zur Unabhängigmachung von Google in die Schublade legen, was natürlich nicht bedeutet, dass das Google Marketing nicht, solange es geht, voll ausgeschöpft wird. Jedoch ist es wichtig für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung auch noch in 5 Jahren jetzt schon daran zu denken, was sein könnte.


Googlezon EPIC 2015

Doch was kommt nach Google – Lösungsansätze
Zuerst scheint es schwierig, Alternativen oder Ergänzungen zum Medienriesen zu finden – nicht jedoch unmöglich. Einer der ersten Ansätze ist ja, die Konkurrenz zu stärken, um ein Gleichgewicht am Markt zu gewährleisten, was durch Preiskampf und Userbuhlen schon das allermeiste selbst reguliert. Dazu lohnt es sicher, auch einmal die Suchalgorithmen von Yahoo, MSN, AOL, LYCOS und wie die ganzen Suchanbieter noch so heissen, zu analysieren, und den eigenen Shop darauf zu optimieren. Sicher werden jetzt viele aufschreien, dass darüber so gut wie kein Traffic im Vergleich zu Google kommt und sich der Aufwand daher nicht lohnt. Aber meiner Meinung nach ist das ein Teufelskreis: Alle optimieren auf Google -> Google hat die beste Ergebnisqualität -> alle suchen bei Google -> google hat das größte Budget. Oder umgekehrt: Shops optimieren auf Yahoo etc. -> Yahoo hat bessere Ergebnisqualität, mehr Nutzer suchen bei Yahoo etc. -> gewünschte Konkurrenzsituation.
Vielleicht hilft es da auch schon zur Abwechslung mal die Yahoo anstelle er Google Sitesearch einzubauen oder einfach ein paar ergänzende Anzeigen bei Yahoo zu schalten.

Ganz unabhängig davon lohnt sich natürlich der Ausbau jeglicher Werbeform, die nicht über Suchmaschinen läuft. Also relevante Verlinkung auf den Seiten von Medien und und zielgruppenaffinen Seiten, Affiliprogramme, Preisvergleichsintegration etc..

Vielleicht ist auch der Weg der “klassischen” Kundengewinnung ein ganz erheblicher. Kundenweiterempfehlungen, Adressgenerierung zur Newsletterwerbung, Flyer und aber auch insbesondere Pressearbeit sollte nicht vernachlässigt werden: Bei einer Userumfrage der Online Boutique www.luxusbabe.de gaben über 70% der Teilnehmer an, Luxusbabe aus Print- oder TV-Medien zu kennen.

Fazit
Ein Allheilmittel-Strategie gibt es nicht – und ist vielleicht im Moment auch noch nicht nötig. Der umsichtige Geschäftsmann muss jedoch darauf achten, dass die Konkurrenz unter seinen Lieferanten erhalten bleibt, und sich frühzeitig über ergänzende und alternative Vermarktungsformen Gedanken machen.

Mär
31

Onlineshop Kampagnentracking

Montag, 31. März 2008

KampagnentrackingEine gute statistische Erfassung des Erfolgs oder Misserfolgs einzelner Werbemassnahmen (Kampagnen) ist unerlässlich, sobald man als Shopbetreiber mehr als ein paar EUR monatlich für Online Marketing ausgibt. Dabei ist es gleich, ob es sich um Preisvergleiche, Google Adwords, Bannerkampagnen, Newsletter oder was auch immer handelt. Jede Kampagne, die Kosten verursacht, muss auch nachverfolgt werden, um deren Wirksamkeit zu analysieren.

Der erste Schritt zum Tracking ist die Auswahl einer geeigneten Statistiksoftware. Hierbei spielen sowohl die Qualität, als auch der Preis eine entscheidende Rolle. Zur Auswahl stehen natürlich etliche Tools, 3 der bekanntesten sind Etracker, Google Analytics und Econda. Alle drei bieten ausreichende Features zur Analyse der üblichen Kampagnen. Zum Tracking werden durchweg Parameter, die an die URL des Werbelinks angehängt werden, verwendet.

Das funktioniert so: Will ich eine Bannerkampagne zu Ostern machen, die auf die Startseite meines Shops linkt, binde ich anstelle von
www.meineshopdomain.de
den Link
www.meineshopdomain.de?campaign=ostern2008
in das Banner ein. Schon kann die Statistiksoftware alle Besucher, die über diese Bannerkampagne auf den Shop gelangen, der Kampagne Ostern 2008 zuordnen. Die Statistiksoftware macht es nun möglich, den durch diese Besucher generierten Warenkorbumsatz anzuzeigen. Unter Einbeziehung der Kosten, die für die Marketingmassnahme entstanden sind, läßt sich nun der ROI (Return of Investment) und damit der Erfolg der Kampagne berechnen.

Der grosse Vorteil von Google Analytics im Vergleich der 3 Anbieter liegt darin, dass die Nutzung der Software komplett kostenlos ist. Etracker überzeugt durch detailliertes Tracking und überaus übersichtliche Darstellung der wichtigen Kennzahlen, bietet jedoch erst ab der 99 EUR/Monat Variante Kampagnentracking an. Econda als kleinster der drei Anbieter zeichnet sich dagegen durch persönlichen Service und die Möglichkeit, individuelle Anpassungen an der Software vorzunehmen, aus. Preislich geht es bei Econda ab 59,- EUR/Monat los, und hier sind alle Features enthalten. Teurer wird es sowohl bei Etracker als auch bei Econda ab einer gewissen Menge von monatlichen Pageimpressions.

Meine persönliche Vorgehensweise ist folgende: Zum Start eines Projektes wird meist Google Analytics integriert, um die Fixkosten in den ersten Monaten, in denen meist eh noch nicht viel passiert, gering zu halten. Sobald der Shop dann ordentlich eingerichtet ist und alle anfänglichen Hürden genommen sind, steigt in der Regel das Marketingbudget. Sobald die monatlichen Kosten für Onlinemarketing etwa 500 EUR überschreiten, empfehlen wir unseren Kunden den Wechsel zu Econda oder Etracker. Econda bietet vor allem in Kombination mit Onlineshops von OXID eSales einige Vorteile, vor allem die bereits fertige Schnittstelle und die Integration in OXID eFire, das Marketing-Portal für OXID Shops. Ansonsten ist Etracker auch immer eine gute Wahl.


Deutscher Fachjournalisten Verband

Google Adwords qualified Individual

OXID eSales Shopsysteme

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