Mai
25

QStores von Quelle

Quelle QStoresVor kurzem sind die Quelle QStores online gegangen! Qstores ist der aktuelle Versuch der Quelle GmbH, über Partnerprogramme neue Zielgruppen zu erschließen. Auf Basis des Shopsystems ePages können sich Affiliates und Publisher einen kompletten, von ePages gehosteten Onlineshop mit den Produkten von Quelle einrichten. Das Look & Feel kann der Publisher dabei weitestgehend an seine Designvorstellungen anpassen. Ausserdem kann er beliebig auswählen, welche Produkte aus dem riesigen Sortiment von Quelle ein für seinen Shop nutzen möchte. Die gesamte finanzielle Abwicklung, Versand und Logistik, Retourenmanagement und Provisionsabrechnung wird von Quelle erledigt, der Partner erhält 6 EUR Provision pro Bestellung.

Die Einrichtung eines QStores ist einfach:  Zuerst erfolgt in wenigen Schritten die Anmeldung zum Qstores Partnerprogramm über http://www.qstores.de. Gleich darauf kann man seinen QStore eröffnen. Derzeit kann jeder Publisher nur einen einzigen QStore eröffnen, laut Marc Schmid, Quelle Business Development E-Commerce, sollen aber bald mehrere Stores pro Publisher möglich sein. Innerhalb 5 Minuten können Produkte aus dem Quelle Sortiment ausgewählt werden, das Layout des Shops mit Hilfe zahlreicher Templates angepasst werden und alle Stammdaten eingegeben werden. Fertig ist der Shop!

Beratend betreut wird das Projekt QStores von der Shoplupe GmbH. Johannes Altmann, Geschäftsführer von Shoplupe hierzu: „Die Wahl auf ePages als Shopsystem zur Realisierung der QStores Partnershops fiel aufgrund der einfachen und intuitiven Administration über das Admin-Webinterface.“

Natürlich habe ich gleich eine QStore eröffnet, um das neue Konzept auf Herz und Nieren zu studieren. Mein QStore verkauft Elektronikartikel, TV, DVDs, Audion und Spielkonsolen. Zu erreichen ist er unter der URL http://www.qstores.de/epages/elektronik.sf – nicht besonders schön, aber später sollen auch eigene Domains möglich sein.
Der Store liess sich wirklich in kürzester Zeit fertigstellen – am Layout kann man natürlich endlos herumschrauben. Auch das Anlegen eigener Textseiten ist möglich! Größtes Manko bisher: Der Warenkorb liegt noch im QStore – der Checkout findet dann doch im Quelle Warenkorb unter anderer Domain und Layout statt.

Fazit

Ob sich das Konzept durchsetzt, bleibt gespannt abzuwarten. Durch die einfache Erstellung eines QStores werden viele Publisher angesprochen, die bisher mangels technischer Kenntnisse nicht an Partner- oder Affiliprogrammen teilgenommen haben. Alles kommt darauf an, den erforderlichen Traffic auf den einzelnen Shops zu erzeugen. Hier ist der betriebswirtschaftliche Break Even für Quelle sicher früher erreicht, denn eine große Zahl QStore Betreiber mit jeweils nur einigen wenigen Bestellungen pro Monat sind sind für das Unternehmen als Erfolg zu verstehen – für die einzelnen QStorebetreiber aber nur eine Liebhaberei.

18 Gedanken zu „QStores von Quelle

  1. Kinderspiele-Welt

    Da bin ich mal gespannt, ob es QStores von Quelle noch lange gibt bei den aktuellen Schwierigkeiten des Unternehmens. Würde gerne einen Store über Kinderspiele machen, aber leider ist das Vertrauen in Quelle derzeit nicht mehr vorhanden und darunter leider auch sicherlich die Bestellungen. Ich warte mal noch ab, aber genererll macht es einen guten Eindruck.

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  2. H.P.

    Glaube ich kaum da die Zukunft von Quelle ja eher ungewiss ist.
    Zudem wird mit ePages das gleiche System verwendet das auch bei den großen Hostern immer wieder für wenig überschäumende Freude bei den Shopbetreibern selbst sorgt.

    Immerhin, mit der Meldung haben Sie es in sämtliche Blogs geschafft, schon erstaunlich beim momentanen Zustand der Quelle.

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  3. David

    Hmm.. ich bin da sehr, sehr skeptisch. Wer daran teilnimmt, bekommt erst ab 5 bestätigten Sales etwas ausgezahlt (Zanox Minimum-Auszahlungsgrenze ist ja € 25). Ausserdem – wer wirklich in der Lage ist, eine Seite so zu optimieren, dass sie rankt auch Sales generiert werden, der kann auch eine eigene Seite bauen. Warum sich also exklusiv an Quelle binden?

    Ich denke, dass vor allem unerfahrene Quelle Bestandskunden den QStore nutzen werden, um sich die Provision zu sichern.

    Ich bin sehr, sehr skeptisch.

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  4. Christian

    Ich hab damals auch ein wenig mit diesen QStores rumgespielt, allerdings hab ich nach der Insolvenz von Arcandor lieber die Finger davon gelassen. Die astores von Amazon finde ich nach wie vor eine bessere Alternative.

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  5. Martin

    Eigentlich bin ich ja zu spät. Quelle hat es ja nun doch hingeschmissen. Allerdings fand ich die Idee nicht schlecht. Wollte mal hören, ob jemand weiß, wer ein ähnliches Programm geplant hat. Vielleicht weiß ja auch schon jemand, wo es derzeit schon läuft. Suche immer wieder besondere oder auch extrem neue Partner Programme. Auf diese Weise hoffe ich einmal eins zu erwischen, da sich hinterher als Bestseller erweist.

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  6. Tobias

    Von Quelle hat man in den letzten Monaten leider nur sehr wenig gehört, eher schon von Karstadt. Mich würde sehr interessieren, ob sich die Idee durchgesetzt hat und insgesamt Positives bewirkt hat. Ein QStore klingt an sich schon recht interessant, aber ich greife doch lieber auf die altbewährten Methoden zurück.

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  7. Alleinunterhalter

    Denoch – interessant zu hören, wie Quelle es versucht hat. Einige Online Marketing Strategien hätten vielleicht die Katastrophe verhindern können. Ich bin für Quelle des öfteren als Incentive- Alleinunterhalter aufgetreten und hatte einen guten Draht zu der Firma. Ich hätte es ihnen gegönnt.

    CHRIS Lejeune

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  8. Florian

    Tja, man soll den Leuten eben kein Q für ein A vormachen. Auch wenn der Ansatz sicher gut war, lässt sich ein bewährtes Prinzip nicht ohne weiteres kopieren und erfolgreich vermarkten. Letztendlich liegt es aber sicher auch an der fehlenden Masse, denn auch wenn Affiliate Marketing in Deutschland im Kommen ist, ist es beileibe noch kein Massenphänomen, nicht zuletzt wegen der Zugangshürden (Gewerbeschein, Buchhaltung, usw.) die Leute die sowas einfach mal nebenher ausprobieren wollen abschrecken.

    Denn genau die Einsteigerfreundlichkeit dieses Prinzips, kein eigenes Hosting, keine HTML oder Designkenntnisse nötig, wird durch die Rahmenbedingungen in Deutschland so verkompliziert, daß der Charme des Ganzen vollkommen ruiniert wird.

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  9. Stopp

    Die Links sind leider wirklich tot. Vermutlich war dies doch keine so gute Idee von einem renommierten aber dennoch insolventen Unternehmen wie Quelle. Auf der homepage kann man sich übrigens immer noch in einen Verteiler eintragen lassen, um über Neuigkeiten zum Unternehmen informiert zu werden. Ob da nochmal was kommt?

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